Einladungstext:
Vom 10.-12.August finden in Wuppertal die Antisexistischen Tage statt.
Aus gegebenem Anlass scheint uns die Zeit reif, für einen Austausch und
verschiedene Workshops rund um Antisexismus. Wir freuen uns über eine
rege Beteiligung und viele spannende Workshops. Wenn du/ihr etwas
beitragen möchtet, ist das sehr willkommen!! Workshops, Kultur oder was
leckeres zu Essen, alles was die Tage spannend und nett machen. Die Tage
leben von dem was alle einzelnen dazu beitragen, also überleg dir was
oder komm einfach so.
Mehr Infos findet ihr unter: http://antisexismustagewpt.blogspot.de/
Freitag, 27. Juli 2012
Montag, 16. Juli 2012
Don´t be a maybe!
Gegen den Naziaufmarsch am 1. September 2012 in Dortmund
Am 1. September 2012 wollen Hunderte Neonazis aus ganz Deutschland und den europäischen Nachbarländern in Dortmund aufmarschieren.
Anlass ist der von den Dortmunder Neonazis etablierte sogenannte „Nationale Antikriegstag“. Die Dortmunder Neonazis ignorieren den historischen Bezugspunkt dieses Gedenktages und versuchen ihn für ihre geschichtsrevisionistische und rassistische Propaganda öffentlichkeitswirksam zu nutzen, indem sie beispielsweise meinen, “ein Zeichen gegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege” setzen zu wollen.
Seit Ende der fünfziger Jahre wird in Deutschland am 1. September traditionell der “Antikriegstag” oder “Weltfriedenstag” begangen, um an den Beginn des Zweiten Weltkriegs zu erinnern. Am 1. September 1939 griff die deutsche Wehrmacht Polen an und startete mit diesem Septemberfeldzug einen Vernichtungskrieg, der über 50 Millionen Menschen das Leben kostete.
Am 1. September 2012 wollen Hunderte Neonazis aus ganz Deutschland und den europäischen Nachbarländern in Dortmund aufmarschieren.
Anlass ist der von den Dortmunder Neonazis etablierte sogenannte „Nationale Antikriegstag“. Die Dortmunder Neonazis ignorieren den historischen Bezugspunkt dieses Gedenktages und versuchen ihn für ihre geschichtsrevisionistische und rassistische Propaganda öffentlichkeitswirksam zu nutzen, indem sie beispielsweise meinen, “ein Zeichen gegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege” setzen zu wollen.
Seit Ende der fünfziger Jahre wird in Deutschland am 1. September traditionell der “Antikriegstag” oder “Weltfriedenstag” begangen, um an den Beginn des Zweiten Weltkriegs zu erinnern. Am 1. September 1939 griff die deutsche Wehrmacht Polen an und startete mit diesem Septemberfeldzug einen Vernichtungskrieg, der über 50 Millionen Menschen das Leben kostete.
Donnerstag, 7. Juni 2012
Elephant Man erneut in Wuppertal
Update: Der "Bloomclub" lässt seit gestern Abend verlauten das "Elephant Man" kein Visum bekommen hat und das Konzert somit ausfällt. Allerdings kündigen sie an, dass das Konzert demnächst nachgeholt wird. Wenn ein Termin bekannt wird, veröffentlichen wir diesen hier.
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Der homophobe Hasssänger “Elephant Man” soll morgen, den 8.6.2012 erneut im “Bloomclub” in Wuppertal auftreten.
In seinen Texten ruft er offen zu Hetzjagdten und Mord an Homosexuellen auf:
Schon Ende 2011 hatte “Elephant Man” einen Auftritt in Wuppertal, ebenfalls im “Bloomclub”. Schon damals zeigten sich die Clubbetreiber_innen trotz eines großen Protests von verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen nicht einsichtig und rechtfertigten den Auftritt damit, dass sie selber Homosexuelle beschäftigen würden und dass der Hasssänger die besagten Lieder (Battyman Tunes) nicht spielen würde.
Erneut zeigt der “Bloomclub” mit dem Auftritt des homophoben “Künstlers” das ihnen die Kritik egal ist und dass ihnen ihr Profit wichtiger ist als die Anerkennung von Menschenrechten.
Mit dem erneutem Auftreten des Sängers in ihrem Club beziehen die Betreiber_innen und Besucher_innen eine klare Stellung: Sie stehen hinter den Texten von “Elephant Man”, seiner Homophobie und seinem Sexismus. Denn ein bloßes Auslassen der homophoben “Songs” oder auch nur Textstellen heißt nicht, das der “Künstler” nicht mehr homophob ist oder die Kirtik eingesehen hat. So werden, selbst wenn die Textstellen ausgelassen, diese vom Publikum für die Interpreten mitgesungen.
Das den Besucher_innen bewusst ist was gesungen wird zeigen auch die immer wieder aufkommenden Kommentare von Konzertbesucher_innen, wie z.B. beim “Elephant Man”-Auftritt 2011, als diese Gegendemonstrant_innen u.a. als “Schwuchteln” bezeichneten.
Das immer wieder aufkommende “Argument”, die homophoben Texte seien “nicht so gemeint” und gehörten zur Kultur der Acts, ist rassistisch und kulturrelativistisch. Damit werden Menschen mit einer als gemeinsam ausgemachten “Heimat” & Kultur als nicht intelligent genug dargestellt, um sich selbst zu reflektieren.
Wir rufen dazu auf, mit uns und vielen anderen, gemeinsam gegen den Auftritt von “Elephant Man” zu protestieren. Treffpunkt dafür morgen (Freitag, 08.06.) um 20h vor dem “Bloomclub”, Alte-Freiheit Wuppertal-Elberfeld (150m vom HBF entfernt!). Kommt zahlreich, bringt Transparente und Fahnen mit!
*Weiterführende Infos unter http://uclubdichtmachen.blogsport.de*
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Der homophobe Hasssänger “Elephant Man” soll morgen, den 8.6.2012 erneut im “Bloomclub” in Wuppertal auftreten.
In seinen Texten ruft er offen zu Hetzjagdten und Mord an Homosexuellen auf:
Wir mögen keine schwulen Männer, wir wollen keine Schwulen … verbrennt sie, erschießt sie, ergreift ihn und reißt ihm die Fingernägel aus, schlagt ihn mit einem Knüppel […](aus “We nuh like Gay”)
Genieß unseren Tanz und verbrenn einen Schwulen.
Tritt auf ihm rum wie auf alten Kleidern.
Genieß unseren Tanz und zertrete einen Schwulen.(aus “log on”)
Schon Ende 2011 hatte “Elephant Man” einen Auftritt in Wuppertal, ebenfalls im “Bloomclub”. Schon damals zeigten sich die Clubbetreiber_innen trotz eines großen Protests von verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen nicht einsichtig und rechtfertigten den Auftritt damit, dass sie selber Homosexuelle beschäftigen würden und dass der Hasssänger die besagten Lieder (Battyman Tunes) nicht spielen würde.
Erneut zeigt der “Bloomclub” mit dem Auftritt des homophoben “Künstlers” das ihnen die Kritik egal ist und dass ihnen ihr Profit wichtiger ist als die Anerkennung von Menschenrechten.
Mit dem erneutem Auftreten des Sängers in ihrem Club beziehen die Betreiber_innen und Besucher_innen eine klare Stellung: Sie stehen hinter den Texten von “Elephant Man”, seiner Homophobie und seinem Sexismus. Denn ein bloßes Auslassen der homophoben “Songs” oder auch nur Textstellen heißt nicht, das der “Künstler” nicht mehr homophob ist oder die Kirtik eingesehen hat. So werden, selbst wenn die Textstellen ausgelassen, diese vom Publikum für die Interpreten mitgesungen.
Das den Besucher_innen bewusst ist was gesungen wird zeigen auch die immer wieder aufkommenden Kommentare von Konzertbesucher_innen, wie z.B. beim “Elephant Man”-Auftritt 2011, als diese Gegendemonstrant_innen u.a. als “Schwuchteln” bezeichneten.
Das immer wieder aufkommende “Argument”, die homophoben Texte seien “nicht so gemeint” und gehörten zur Kultur der Acts, ist rassistisch und kulturrelativistisch. Damit werden Menschen mit einer als gemeinsam ausgemachten “Heimat” & Kultur als nicht intelligent genug dargestellt, um sich selbst zu reflektieren.
Wir rufen dazu auf, mit uns und vielen anderen, gemeinsam gegen den Auftritt von “Elephant Man” zu protestieren. Treffpunkt dafür morgen (Freitag, 08.06.) um 20h vor dem “Bloomclub”, Alte-Freiheit Wuppertal-Elberfeld (150m vom HBF entfernt!). Kommt zahlreich, bringt Transparente und Fahnen mit!
*Weiterführende Infos unter http://uclubdichtmachen.blogsport.de*
Freitag, 1. Juni 2012
Zum AZ Wuppertal
In Anbetracht der veröffentlichten Stellungnahme (AZ Wuppertal – Es reicht) und des Umgangs im AZ Wuppertal mit jeglicher Art von Übergriffen und vor allem mit Betroffenen solcher, halten wir, eine Gruppe von Menschen, die bis vor kurzem selbst noch im AZ Wuppertal aktiv waren es für nötig uns ganz klar vom Wuppertaler AZ zu distanzieren.
Uns ist klar, dass wir als Jugend-Antifa noch ein ganzes Stück davon entfernt sind einem ganz und gar antisexistischen und emanzipatorischen Anspruch zu entsprechen, jedoch halten wir es gruppenintern für absolut notwendig diese Ansprüche und unseren Umgang damit immer wieder zu reflektieren und selbstkritisch damit umzugehen.
Wir sehen in keinster Weise, dass das AZ die wirklichen Kritikpunkte des Textes “AZ Wuppertal es reicht – Emanzipatorische Freiräume ermöglichen” in irgendeiner Form ernst nimmt und reflektiert, stattdessen wird sich beißreflexartig an der Zeile “AZ dichtmachen” fest geklammert. Es werden wilde Verschwörungstheorien zusammengeschustert und nach “Schuldigen” gefahndet, Sympathisant*innen werden ausgegrenzt und belächelt.
Für uns steht die Aussage “AZ dichtmachen” hier an zweiter Stelle. Unserem Verständnis nach meint dies, dass die aktuelle Struktur des AZ Wuppertals nicht tragbar ist.
Uns ist nicht erst seit der Veröffentlichung des “AZ Wuppertal es reicht – Emanzipatorische Freiräume ermöglichen” Textes der rücksichtslose Umgang mit Betroffenen und bestimmten Situationen auf Plena bekannt. Da Teile unserer Gruppe schon mehrere Jahre mit dem Anspruch diesen Zustand zu ändern oder erträglicher zu machen, an solchen Plena teilnehmen und sich keine nennenswerte Entwicklung feststellen lässt, ziehen wir für uns den Schluss, keine Veranstaltungen mehr im AZ Wuppertal zu machen und auch von einer Zusammenarbeit mit dem AZ Wuppertal abzusehen.
Uns ist klar, dass wir als Jugend-Antifa noch ein ganzes Stück davon entfernt sind einem ganz und gar antisexistischen und emanzipatorischen Anspruch zu entsprechen, jedoch halten wir es gruppenintern für absolut notwendig diese Ansprüche und unseren Umgang damit immer wieder zu reflektieren und selbstkritisch damit umzugehen.
Wir sehen in keinster Weise, dass das AZ die wirklichen Kritikpunkte des Textes “AZ Wuppertal es reicht – Emanzipatorische Freiräume ermöglichen” in irgendeiner Form ernst nimmt und reflektiert, stattdessen wird sich beißreflexartig an der Zeile “AZ dichtmachen” fest geklammert. Es werden wilde Verschwörungstheorien zusammengeschustert und nach “Schuldigen” gefahndet, Sympathisant*innen werden ausgegrenzt und belächelt.
Für uns steht die Aussage “AZ dichtmachen” hier an zweiter Stelle. Unserem Verständnis nach meint dies, dass die aktuelle Struktur des AZ Wuppertals nicht tragbar ist.
Uns ist nicht erst seit der Veröffentlichung des “AZ Wuppertal es reicht – Emanzipatorische Freiräume ermöglichen” Textes der rücksichtslose Umgang mit Betroffenen und bestimmten Situationen auf Plena bekannt. Da Teile unserer Gruppe schon mehrere Jahre mit dem Anspruch diesen Zustand zu ändern oder erträglicher zu machen, an solchen Plena teilnehmen und sich keine nennenswerte Entwicklung feststellen lässt, ziehen wir für uns den Schluss, keine Veranstaltungen mehr im AZ Wuppertal zu machen und auch von einer Zusammenarbeit mit dem AZ Wuppertal abzusehen.
Mittwoch, 25. April 2012
Heute (25.04.) Neonazikundgebung in Wuppertal!
Wie gerade bekannt wurde haben die Wuppertaler Neonazis der "Nationalen Sozialisten Wuppertal" heute eine Kundgebung/Demonstration um 19h am Wuppertaler Hauptbahnhof angemeldet. Die Info wurde mittlerweile von der Wuppertaler Polizei bestätigt. Grund dafür sind Razzien die heute morgen Radevormwalder, Wuppertaler, Essener und Düsseldorfer Neonazis getroffen haben.
Die Demonstration der Neonazis soll vom Hauptbahnhof zum Polizeipräsidium in Unterbarmen führen.
Kommt alle um 19h zum Wuppertaler Hauptbahnhof!
UPDATE: Laut RadioWuppertal dürfen die Neonazis nicht vom Hauptbahnhof zur Polizeiwache, sondern vom Barmen Bahnhof zur Wache laufen. Also: Bleibt auf dem laufenden und kommt zum Wuppertal Barmen Bahnhof!
Freitag, 20. April 2012
Morgen/Samstag: Sponti wegen Neonaziübergriffen!
Kommt zur antifaschistischen Demonstration am 21.04.2012 um 16.0 Uhr vor die City Arkaden in Wuppertal-Elberfeld
Schluss mit dem Nazi Terror hier und überall!
Am Donnerstag den 19.04.2012 gegen 23:15h griff der Nazi Tim Markus Schulze-Oben zwei Menschen in Wuppertal-Elberfeld an und verletzte diese schwer.
Der Vorfall:
Anfangs pöbelte der Nazi Tim Schulze-Oben die Personen, der Punk und Sharp-Skin (Skinheads against racial prejudice) Szene zugehörig, die mit Freunden in der Stadt unterwegs waren und sich gerade etwas zu Essen besorgt hatten an der Ecke Neumarktstr./Erholungsstr. an. Unvermittelt schlug Tim Schulze-Oben zunächst einen der jungen Leute mit einer Bierflasche, die er in der Hand hielt, mehrmals auf den Kopf. Im Anschluss griff der Nazi Tim Schulze-Oben mit der abgebrochenen Flasche die zweite Person an und schlug ihr diese auf den Kopf. Als diese folglich verletzt auf dem Boden lag, griff er zu einer weiteren Flasche, schlug ihm diese mitten ins Gesicht, gezielt auf die Nase. Dabei entstanden tiefe Schnittwunden.
Im Anschluss flüchtete Tim Schulze-Oben, begleitet von seiner Freundin Marie Leder, die zu dieser Situation dazu gekommen war, in die Erholungsstr. 4 in Elberfeld (Marie Leders Wohnung), wo ihn die Polizei später festnahm.
Beide Opfer mussten aufgrund ihrer schweren Verletzungen sofort ins Krankenhaus. Einer musste intensiv-medizinisch behandelt werden, da ein Verdacht auf innere Verletzungen bestand. Er trug schwere Schädelverletzungen, Nasenbeinbruch, und eine tiefe Schnittverletzung unterhalb des Auges davon. Der zweite hat ebenso schwere Schädelverletzungen, Prellungen an Auge, Nase und Ellbogen.
Der Täter Tim Schulze-Oben:
Seit Jahren bewegt sich Tim Schulze-Oben in Nazikreisen. Er war an unzähligen Übergriffen beteiligt. Am massivsten war bisher ein Angriff am helllichten Tag mit einem Messer auf einen Menschen in der Wuppertaler Innenstadt. Tim Schulze-Oben ist bekannt, ständig nach seinem Messer oder anderen Waffen zu greifen. Er steigert sich in in seinen nationalsozialistischen Wahn zu immer brutaleren Gewalttaten. Damit ist er in der Nazi Szene kein Einzelfall!
Die Struktur der Nationalen Sozialisten Wuppertals:
In Wuppertal haben schon seit langem Nazis feste Strukturen mit bundesweiter Vernetzung. Diese sind in vielen Berichten veröffentlicht worden. Inzwischen greifen Mitglieder der “Nationalen Sozialisten Wuppertal” Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, regelmäßig an. Dabei verwenden sie Teleskopschlagstöcke, Flaschen, Knüppel, Pfefferspray, Messer, Gaspistolen und andere Waffen. Als besonders brutale Angriffe sind die Übergriffe auf Flohmarkt-Besucher_innen in Vohwinkel, der Messer Angriff von Tim Schulze-Oben in der Wuppertaler Innenstadt und der vor 2 Wochen am Wuppertaler Hauptbahnhof geschehene Angriff, bei dem Marie Leder einem Antifaschisten mit einer Pfeffer-Gaspistole direkt ins Gesicht schoss.
Wir kritisieren:
Auch dieses mal berichtet die Wuppertaler Presse von Auseinandersetzungen zwischen ihrer Ansicht nach „Rechten“ und „Linken“. Diese Darstellung ist schlicht und ergreifend falsch!
Es handelt sich um Überfälle, Angriffe und immer wieder schwere Körperverletzungen,welche Nazis aus ihrer menschenverachtenden Ideologie heraus begehen.
Schluss mit dem Extremismus Gelaber.
Den immer dreister auftretenden Nazis muss sich eine breite Öffentlichkeit entgegenstellen! Weitere Angriffe der Nazis dürfen nicht zugelassen werden!
Faschismus ist Keine Meinung sondern ein Verbrechen!
Es gilt für Wuppertal und Überall:
Kein Fussbreit den Faschisten!
Schluss mit dem Nazi Terror hier und überall!
Am Donnerstag den 19.04.2012 gegen 23:15h griff der Nazi Tim Markus Schulze-Oben zwei Menschen in Wuppertal-Elberfeld an und verletzte diese schwer.
Der Vorfall:
Anfangs pöbelte der Nazi Tim Schulze-Oben die Personen, der Punk und Sharp-Skin (Skinheads against racial prejudice) Szene zugehörig, die mit Freunden in der Stadt unterwegs waren und sich gerade etwas zu Essen besorgt hatten an der Ecke Neumarktstr./Erholungsstr. an. Unvermittelt schlug Tim Schulze-Oben zunächst einen der jungen Leute mit einer Bierflasche, die er in der Hand hielt, mehrmals auf den Kopf. Im Anschluss griff der Nazi Tim Schulze-Oben mit der abgebrochenen Flasche die zweite Person an und schlug ihr diese auf den Kopf. Als diese folglich verletzt auf dem Boden lag, griff er zu einer weiteren Flasche, schlug ihm diese mitten ins Gesicht, gezielt auf die Nase. Dabei entstanden tiefe Schnittwunden.
Im Anschluss flüchtete Tim Schulze-Oben, begleitet von seiner Freundin Marie Leder, die zu dieser Situation dazu gekommen war, in die Erholungsstr. 4 in Elberfeld (Marie Leders Wohnung), wo ihn die Polizei später festnahm.
Beide Opfer mussten aufgrund ihrer schweren Verletzungen sofort ins Krankenhaus. Einer musste intensiv-medizinisch behandelt werden, da ein Verdacht auf innere Verletzungen bestand. Er trug schwere Schädelverletzungen, Nasenbeinbruch, und eine tiefe Schnittverletzung unterhalb des Auges davon. Der zweite hat ebenso schwere Schädelverletzungen, Prellungen an Auge, Nase und Ellbogen.
Der Täter Tim Schulze-Oben:
Seit Jahren bewegt sich Tim Schulze-Oben in Nazikreisen. Er war an unzähligen Übergriffen beteiligt. Am massivsten war bisher ein Angriff am helllichten Tag mit einem Messer auf einen Menschen in der Wuppertaler Innenstadt. Tim Schulze-Oben ist bekannt, ständig nach seinem Messer oder anderen Waffen zu greifen. Er steigert sich in in seinen nationalsozialistischen Wahn zu immer brutaleren Gewalttaten. Damit ist er in der Nazi Szene kein Einzelfall!
Die Struktur der Nationalen Sozialisten Wuppertals:
In Wuppertal haben schon seit langem Nazis feste Strukturen mit bundesweiter Vernetzung. Diese sind in vielen Berichten veröffentlicht worden. Inzwischen greifen Mitglieder der “Nationalen Sozialisten Wuppertal” Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, regelmäßig an. Dabei verwenden sie Teleskopschlagstöcke, Flaschen, Knüppel, Pfefferspray, Messer, Gaspistolen und andere Waffen. Als besonders brutale Angriffe sind die Übergriffe auf Flohmarkt-Besucher_innen in Vohwinkel, der Messer Angriff von Tim Schulze-Oben in der Wuppertaler Innenstadt und der vor 2 Wochen am Wuppertaler Hauptbahnhof geschehene Angriff, bei dem Marie Leder einem Antifaschisten mit einer Pfeffer-Gaspistole direkt ins Gesicht schoss.
Wir kritisieren:
Auch dieses mal berichtet die Wuppertaler Presse von Auseinandersetzungen zwischen ihrer Ansicht nach „Rechten“ und „Linken“. Diese Darstellung ist schlicht und ergreifend falsch!
Es handelt sich um Überfälle, Angriffe und immer wieder schwere Körperverletzungen,welche Nazis aus ihrer menschenverachtenden Ideologie heraus begehen.
Schluss mit dem Extremismus Gelaber.
Den immer dreister auftretenden Nazis muss sich eine breite Öffentlichkeit entgegenstellen! Weitere Angriffe der Nazis dürfen nicht zugelassen werden!
Faschismus ist Keine Meinung sondern ein Verbrechen!
Es gilt für Wuppertal und Überall:
Kein Fussbreit den Faschisten!
Dienstag, 10. April 2012
[D´dorf] Kundgebung & Verhandlung am 13.04.
Am 13.04.12 findet um 10:30h im Landgericht Düsseldorf der Prozess gegen den Neonazi Tim Schulze-Oben statt. Dieser griff am 16.06.11 eine Person, die er als Antifaschistin erkannte, mit einem Jagdmesser an. Der Angriff blieb glücklicher Weise ohne schwerere Folgen für die Betroffene. Dies geschah am frühen Nachmittag – mitten in der Wuppertaler Innenstadt in unmittelbarer Nähe zu Tim Schulze-Obens derzeitigem Wohnhaus.
Im Vorfeld kam es in mehreren Fällen zu Bedrohungsszenarien, in denen Tim Schulze-Oben Personengruppen mit einem Messer bedrohte. Jedoch konnten bis dahin immer durch das deeskalierende Verhalten der Betroffenen ernsthafte Angriffe verhindert werden. Es bleibt also nur eine Frage der Zeit, dass jemand durch einen Angriff von Tim Schulze-Oben schwer verletzt wird.
Dass Neonazis gewaltbereit sind und auch nicht vor Mord zurückschrecken, sollte jedem und jeder spätestens seit bekannt werden der “NSU”-Morde klar sein.
Neonazis nehmen dabei billigend in Kauf, dass bei ihren Übergriffen Menschen zu Tode kommen, was kein Zufall ist, sondern auf ihre Ideologie zurückzuführen ist.
Trotz allem wird rechte Gewalt immer wieder als “Streit unter Jugendlichen” abgetan, oder ihr keine politsiche Bedeutung beigemessen. Dabei stellen Polizei und Justiz “mordende Nazis” mit “Faschisten-Bekämpfenden Linken” gleich. Dies ist für uns kein Grund härtere Gefängnisstrafen für Neonazis zu fordern.
Gefängnisstrafen halten wir generell für nicht emanzipatorisch, da es keinen Menschen gerecht wird, eingesperrt zu werden.
Bei kaum einem Neo-Nazi würde eine Gefängnisstrafe Auswirkungen auf die politische Einstellung oder Gewaltbereitschaft haben und somit das Problem nur verschieben. Die “Antifa Union” aus Dortmund sagte nach der Freilassung Sven Kahlins, der 5 Jahre wegen Totschlag im Gefängnis saß : “Wir fordern keine härteren Strafen für Neonazis, sondern protestieren gegen die Entpolitisierung der Tat und fordern eine öffentliche Auseinandersetzung. Es kann nicht sein, dass die tatsächlichen und potentiell Betroffenen neonazistischer Gewalt mit diesem Problem alleine gelassen werden.”
Dennoch muss die reale Gefahr, die von Neonazis ausgeht, wahrgenommen werden und leider ist es noch nicht soweit, dass Antifa-Strukturen oder die Zivilgesellschaft Naziübergriffe auf Mirgant_innen, Homosexuelle oder Antifaschist_innen verhindern können.
Für die Stärkung antifaschistischer Strukturen!
Kommt am Freitag, den 13.04.2012 um 09.30h zum Oberbilker Markt in Düsseldorf!
Im Vorfeld kam es in mehreren Fällen zu Bedrohungsszenarien, in denen Tim Schulze-Oben Personengruppen mit einem Messer bedrohte. Jedoch konnten bis dahin immer durch das deeskalierende Verhalten der Betroffenen ernsthafte Angriffe verhindert werden. Es bleibt also nur eine Frage der Zeit, dass jemand durch einen Angriff von Tim Schulze-Oben schwer verletzt wird.
Dass Neonazis gewaltbereit sind und auch nicht vor Mord zurückschrecken, sollte jedem und jeder spätestens seit bekannt werden der “NSU”-Morde klar sein.
Neonazis nehmen dabei billigend in Kauf, dass bei ihren Übergriffen Menschen zu Tode kommen, was kein Zufall ist, sondern auf ihre Ideologie zurückzuführen ist.
Trotz allem wird rechte Gewalt immer wieder als “Streit unter Jugendlichen” abgetan, oder ihr keine politsiche Bedeutung beigemessen. Dabei stellen Polizei und Justiz “mordende Nazis” mit “Faschisten-Bekämpfenden Linken” gleich. Dies ist für uns kein Grund härtere Gefängnisstrafen für Neonazis zu fordern.
Gefängnisstrafen halten wir generell für nicht emanzipatorisch, da es keinen Menschen gerecht wird, eingesperrt zu werden.
Bei kaum einem Neo-Nazi würde eine Gefängnisstrafe Auswirkungen auf die politische Einstellung oder Gewaltbereitschaft haben und somit das Problem nur verschieben. Die “Antifa Union” aus Dortmund sagte nach der Freilassung Sven Kahlins, der 5 Jahre wegen Totschlag im Gefängnis saß : “Wir fordern keine härteren Strafen für Neonazis, sondern protestieren gegen die Entpolitisierung der Tat und fordern eine öffentliche Auseinandersetzung. Es kann nicht sein, dass die tatsächlichen und potentiell Betroffenen neonazistischer Gewalt mit diesem Problem alleine gelassen werden.”
Dennoch muss die reale Gefahr, die von Neonazis ausgeht, wahrgenommen werden und leider ist es noch nicht soweit, dass Antifa-Strukturen oder die Zivilgesellschaft Naziübergriffe auf Mirgant_innen, Homosexuelle oder Antifaschist_innen verhindern können.
Für die Stärkung antifaschistischer Strukturen!
Kommt am Freitag, den 13.04.2012 um 09.30h zum Oberbilker Markt in Düsseldorf!
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